Montag, 15. Mai 2017

Breslau  (Wrocław)

Unter der Woche hatten wir wie immer schlechtes Wetter. Wir waren arbeiten und machten nichts  Besonderes. Am Freitag fuhren wir mit zwei Arbeitskolleginnen direkt nach der Arbeit nach Breslau mit dem Auto. Aufgrund einer Umleitung brauchten wir knapp vier Stunden. Wir hatten uns eine Wohung für das Wochenende gemietet. Die Wohnung hatte eine optimale Lage. Am Freitagabend blieben wir Zuhause, da wir nächsten Tag sehr früh aufstehen wollten. Am Samstagmorgen standen wir gegen sieben Uhr auf. Nach dem Frühstück (ca. 10 Uhr) starteten wir. Als erstes gingen wir zum alten Markt, der um einiges größer ist als der in Poznan. Die Elisabethkirche grenzt an den alten Markt an. Von da aus hat man einen eindrucksvollen Ausblick über ganz Breslau. Der rekonstruierte Kirchturm der Kirche ist 91,5 m hoch und besitzt eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform. Der Eintritt kostete um die 1€.

Der Ausblick über die Stadt 





Auf dem Stary Rynek 


Nachdem wir uns einiges angesehen hatten fuhren wir in den Breslauer Zoo. Nach ca. 3 Std verließen wir den Zoo mit schweren Füßen und begaben uns erneut zum alten Markt um etwas zu essen.




Anschließend fuhren wir wieder zürück zur Wohnung, ruhten uns ein wenig aus. Nachdem wir uns ausgeruht hatten, besichtigten wir Breslau bei Nacht und machten uns auf den Weg zum Stary Rynek. Breslau ist in Polen, die Großstadt mit den meisten Grünflächen. Breslau war 2012 einer der Austragungsorte der Fußball-Europameisterschaft und 2016 Kulturhauptstadt Europas sowie Verleihungsort des Europäischen Filmpreises.

Der Breslauer Dom bei Nacht






Am Sonntag fuhren wir in den japanischen Garten der ebenfalls sehr sehenswert ist.

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Im Anschluss gingen wir am Stary Rynek griechisch essen. Das Essen + der Ausblick auf den alten Markt unbezahlbar.


 Diese drei Tage in Breslau habe ich sehr genossen. Wir hatten optimales Wetter, 24 Grad und strahlend blauen Himmel. Das war ein kleiner Einblick in meinen "Kurzurlaub" in Wrocław.
Nächsteste Woche fahren mit meinem Mitbewohner  nach Warschau (Warszawa).

Montag, 8. Mai 2017

GRAU in GRAU

Ich fange natürlich mit meinem momentanen Lieblingsthema an: das WETTER. Ich habe das Gefühl das ich die Sonne nie wieder sehen werde. Mittlerweile kann ich mich nicht einmal daran erinnern, wann zuletzt die Sonne geschienen hat. Die ganze Woche hatten wir nur schlechtes Wetter, graue Wolken, soweit das Auge reicht mit teilweise unangenehmen Regenschauern gepaart mit starken Windböen. Nächste Woche soll es sogar Nachts bis zu minus 7 Grad werden. Zusätzlich soll es die ganze Woche regnen. Wieder eine Woche mit wünschenswerten Wetter.

Am Montag war in Polen ebenfalls frei. Tag der Arbeit. Am Dienstag gingen wir wieder zur Arbeit, jedoch war es ziemlich leer, da der Mittwoch ebenfalls in Polen ein Feiertag war und es sich für die Kollegen anbot sich den Dienstag frei zu nehmen. Die Stadt war komplett ausgestorben. Man fühlte sich wie in einer Geisterstadt. Ein komisches Gefühl, wenn man sonst nur den Trubel der Stadt gewohnt ist.Da wir arbeiten gingen, bekamen wir dafür 12 Std. gutgeschrieben. Wir waren von 300 Mitarbeitern maximal 30 Leute die auf der Arbeit erschienen. Mein Teamleiter machte uns ein Frühstück als kleines Dankeschön, weil wir uns opferten an einem freien Tag zukommen.
   
Eine nette Geste !



Am Donnerstag füllte sich das Büro wie gewohnt und der Alltag kehrte wieder ein.

Am Freitag gingen wir arbeiten, fuhren im Anschluss  nach Hause, putzen die Wohnung und kochten uns etwas. Wir erwarteten Besuch. Zwei Freundinnen kamen gegen 23 Uhr an. Am Samstag gegen 10.30 Uhr kam von meinem Mitbewohner die Familie ebenfalls zu Besuch. Erneut ein Wochenende als Stadtführer. Ich bin am überlegen ob ich langsam Geld nehmen sollte, jedoch macht man das nicht bei der Familie und Freunden.
Wäre bestimmt ein guter Nebenverdienst.


Am Sonntag frühstückten wir ausgiebig und verabschiedeten uns gegen 15.30 Uhr von unserem Besuch. Die restliche Zeit verbrachten wir mit dem Kochen und dem Wäsche waschen.




Ein paar Bilder aus der Geisterstadt...


Unser "volles"  Büro

Die leere Haltestelle

Der menschenleere Bus

Unser Arbeitsgebäude zur "Rush Hour"







Montag, 1. Mai 2017

Routine

Teilweise denke ich das das Lesen des Blogs eintönig ist, da man über nichts Neues berichten kann, da es völlig normal ist, das nicht jede Woche etwas Spannennendes passieren kann. Wir haben ein paar Trips in andere Städte geplant. Ich denke, da wird  man etwas mehr schreiben können.


Unsere Woche war relativ unspektakulär. Wir waren wie immer die Woche arbeiten und endlich wieder beim Sport. Uns hat die sportliche Aktivität durchaus gefehlt. Nachdem Sport machten wir  uns zum Beispiel Salat.
ein ideales Abendbrot



Die ganze Woche hatten wir erneut schlechtes Wetter, außer am Dienstag. Wenn die Sonne scheint, wirkt jede Stadt einladend. In der Mittagspause ist mir aufgefallen das endlich die Bäume blühen. Am Donnerstag verabschiedeten wir unseren Personalchef. Am Freitag kam natürlich Besuch aus Deutschland. Ich war mit meinen Freunden das ganze Wochenende in der Stadt unterwegs.Ehe ich mich versah war wieder Sonntagabend. Die gleiche Tortour wartet selbstverständlich auch nächstes Wochenende auf uns.




Vor unserem Bürogebäude

Am Samstag gab es Burger

Am Sonntag Nudelauflauf


Abschließend freu ich mich auf die kommende Woche und auf die Arbeit. Wobei es auch daran liegt das die Leute einen ans Herz gewachsen sind in so einer kurzen Zeit.Wir fühlen uns nach wie vor sehr wohl in Polen.

Sonntag, 23. April 2017

Die Woche verging wie im Flug, da am Montag Feiertag war und wir dadurch nur 4 Tage arbeiten waren.  Am Dienstag gab es auf der Arbeit nichts nennenswertes außer ein zweistünidges Teammeeting. Nach der Arbeit gingen wir Lebensmittel einkaufen und kochten uns etwas. Am Mittwoch gingen wir mit zwei Arbeitskolleginnen Sushi essen. Ich muss zugeben, dass ich bis dato noch nie so ein gutes, sowie frisches Sushi gegessen habe. Außerdem musste ich nach dem Essen zum Schuster, da ich vor ca 2 Wochen meine Schuhe zur Reparatur brachte.

                                Sushi

Am Donnerstag gab es ein weiteres Meeting auf Arbeit. Jedoch mussten alle Mitarbeiter des Accounting Centers daran teilnehmen, da wir einen neuen Chef bekommen. Nach der Arbeit machten wir uns selbstgemachte Burger. Auf das Fleisch legten wir zusätzlich Bacon und ein Spiegelei.

                                                    Der selbstgemachte Burger

 Nachdem Essen putzten wir die Wohnung, da wir für Freitag erneut Besuch erwarten. Am Freitag bekamen wir  jedoch keinen Besuch, da es aus zeitlichen Gründen nicht passte. Wir guckten einen Film und gingen realtiv früh schlafen. Am Samstag fuhren wir zu IKEA, um noch ein paar Sachen für die Wohnung zu holen. Abends machten wir uns einen Nudelauflauf und ließen den Tag entspannt ausklingen.

                            Nudelauflauf und japanischer Wein (eine interessante Kombination)
Am Sonntag frühstückten wir ausgiebig und entspannten den ganzen Tag.

                                         Unser  "Frühstückstisch"



                                                Das Wetter war natürlich wieder super..... !!!

Montag, 17. April 2017

Eine entspannte Woche

Die Arbeitswoche von Montag bis Freitag verlief etwas anders. Wir gingen wie gewohnt arbeiten, jedoch veränderte sich mein Arbeitsbereich. Ich habe bis jetzt immer Rechnungen aus Österreich und Ungarn bearbeitet. Jedoch mussten eine Kollegin und Ich den kompletten Bereich Ungarn übernehmen, da eine andere Kollegin krank geworden ist und es nicht gewiss ist wann sie wieder arbeiten kann. 

Am Mittwoch hatte ich Geburtstag und  backte mit der Unterstützung meines Mitbewohners am Dienstagabend einen Kuchen für die Arbeitskollegen. (Der Kuchen hatte allen sehr geschmeckt) Nach der Arbeit gingen wir in ein Restaurant und anschließend in eine Bar. Eine Arbeitskollegin kam mit in die Bar. Abschließend kann ich sagen, dass es ein sehr entspannter Geburtstag war. Ganz nach meinem Geschmack. 

Am Donnerstag machten wir Überstunden und gingen nach der Arbeit Lebensmittel einkaufen.

Am Freitag mussten wir im Vergleich zu Deutschland arbeiten gehen, da der Karfreitag kein Feiertag in Polen ist. Dementsprechend hatten auch alle Läden in Poznan auf. Am Nachmittag kam ein Freund mit seiner Familie nach Poznan. (Sie blieben bis Montag) Abends gingen wir in ein Restaurant und anschließend ebenfalls in eine Bar. 

Am Samstag kam dann meine komplette Familie von 7 Leuten an. 10 Leute aus Deutschland an einem Wochenende war etwas anstrengend, aber durchaus schön. Am Samstag war ich dann nur mit meiner Familie im Restaurant, was auch sehr schön war. Es gibt meiner Meinung nach nichts schöneres als Zeit mit der Familie zu verbringen.  Am Samstagabend fuhren sie wieder, da auch mehrere ältere Leute anwesend waren und nicht mehr so gut zu Fuß sind. Für mich war es wichtig das ich alle nach 3 Monaten wiedergesehen habe.

 Die restliche Tage bis Montag verbrachte ich mit meinem Mitbewohner meinem Kumpel und seinen Eltern. Gegen Montagmittag fuhren sie dann ebenfalls nach Berlin zurück. Wir räumten im Anschluss die Wohnung auf und kochten uns das erste Mal nach 3 Tagen wieder etwas zu Essen. Abschließend war es ein sehr kurzweiliges, anstrengendes, jedoch sehr schönes Wochenende. Und wie soll es anders sein, bekommen wir in 4 Tagen wieder Besuch aus Berlin.

 

 

 

1.Bild

Tee, Kaffee und Kuchen am Arbeitsplatz.

2.Bild

Ein spontaner Schnappschuss aus der Tram.

3. Bild

Das Restaurant wo gespeist wurde.



 

 

Montag, 10. April 2017

Eine normale Woche mit typischem Aprilwetter

Wie gewohnt gingen wir arbeiten. Das Wetter war unter der Woche bescheiden. Typisches Aprilwetter. Die Woche ging ich erneut nicht zum Sport. Jedoch geht es nächste Woche wieder regelmäßig ins Fitnessstudio. Am Freitag bekamen wir ( wie IMMER ) Besuch aus Deutschland. Bis jetzt hatten wir so gut wie jedes Wochenende jemanden hier. Nächste Woche kommt meine Familie zu Besuch. Das wird das erste Mal das Personen ein zweites Mal nach Poznan kommen. Wie gewohnt zeigte ich dem Besuch die Stadt. Am Sonntag gingen wir zu DEM Fußballspiel Lech Poznan gegen Legia Warschau. Das ist ein polnisches Derby worauf sich immer ganz Polen freut und sogar im Fernsehr übertragen wird. Wir waren zum ersten Mal bei einem polnischen Fußballspiel. Mit wir meine ich meinen Mitbewohner und mich. Jedoch kam mein Chef von der Arbeit mit. Er erklärte uns die Abläufe und brachte uns ein paar Fangesänge bei. Leider verlor Poznan. Nach einem packenden Spiel was voller Emotionen geladen war ging Lech erstmals in der 82 Minute in Führung, jedoch legte Legia in der 87 Minute nach. Als man sich schon auf ein Unentschieden einstelle, schoss Legia erneut in der Nachspielzeit (94 Minute) das Tor zur Führung. Kurz danach war das Spiel leider beendet. Man merkte den Posenern die Niederlage an, jeder ging mit gesenktem Kopf aus dem Stadion. Persönlich stimmt mich die Niederlage auch etwas traurig. Wir waren um 22 Uhr zu Hause  und kaputt von den vielen neuen und interessanten Eindrücken. Deshalb kam der Blogeintrag mit einer kleinen Verspätung online.



Natürlich dürfen Bilder von unserem Essen nicht fehlen.


Das Bild ist am Samstag am Stary Rynek entstanden. 


Legia Fans, nachdem sie realisiert haben, dass sie 1:0 hinten liegen

Unsere Aussicht






Unser Fazit ? Wir wollen definitiv noch einmal ein Teil dieser Atmosphäre sein ! Was ich persönlich an Fußball schätze ist, dass es für 90 Minuten völlig egal ist aus welcher Gesellschaftsschicht man stammt.

Sonntag, 2. April 2017

9. Woche

Die Woche war ein wenig anstrengend, da ich sehr erkältet war und trotzdem arbeiten gegangen bin. Deshalb kann ich nicht viel zu den Wochentagen von Montag bis Donnerstag berichten. Wir waren zwar wie gewohnt arbeiten und kochten uns Etwas,  jedoch ging ich sehr früh schlafen, da Schlaf bekanntlich die beste Medizin ist. Sport viel dementsprechend auch flach, da ich mich vollkommen auskurieren wollte und keine gesundheitlichen Schäden davon tragen wollte.  Mit Medikamenten und viel Schlaf erholte ich mich pünktlich zum Wochenende ( Freitag ). Freitag gingen wir nach der Arbeit Lebensmittel einkaufen, kochten, putzen und wuschen Wäsche. Nachdem wir damit fertig waren ca. 20 Uhr guckten wir noch einen Film und freuten uns auf ein "freies" Wochenende ohne Besuch. Am Samstag frühstückten wir ausgiebig auf dem Balkon, da es von den Temperaturen schon am Morgen sehr sommerlich war. Laut dem Wetterbericht sollten es 24 Grad werden. Gegen 13.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Maltasee, der uns bei schönem Wetter von Arbeitskollegen empfohlen wurde. Der See hat eine Länge von 2,2 km, dementsprechend konnte man wunderbar am Wasser eine Weile bei 24 Grad spazieren gehen. Ich hatte nicht das Gefühl als wäre ich in Poznan, viel mehr kam in mir das Gefühl eines Wochenendtrips hoch. Rund um den Maltasee befindet sich zum Beispiel eine Sommerrodelbahn und viele Imbisse. Auf dem Maltasee fanden zum Beispiel eine Ruderweltmeisterschaft und Europameisterschaft statt. Also ein sehr geschichtsträchtiger See. Falls man mehr darüber erfahren möchte, findet man eine Menge auf Wikipedia. Nach unserem langen, aber sehr entspannten und erholsamen Spaziergang brauchte mein Kollege noch ein Fußballtrikot für den kommenden Sonntag. ( Wie schon erwähnt gehen wir zu einem polnischen Derbyspiel der ersten Liga Polens) Gegen 20 Uhr waren wir wieder Zuhause guckten einen Film und gingen relativ früh schlafen. Am Sonntag entspannten wir auf dem Balkon, da das Wetter auch am heutigen Tag mit 21 Grad sommerlich war.




Der Maltasee + Abends nach dem Einkaufen




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