Montag, 19. Juni 2017

Unsere Woche war sehr erholsam und unspektakulär. Montag bis Mittwoch gingen wir wie immer arbeiten. Am Donnerstag hatten wir aufgrund eines Feiertages frei.(Fronleichnam) Als wir am Donnerstagmorgen unser Frühstück vorbereiteten, wunderten wir uns weshalb unser Kühlschrank nicht mehr funktionierte. Nach 15 Minuten machten wir eine neue Entdeckung: "STROMAUSFALL". Nachdem wir nach einigem hin und her einen Elektriker über unsere Vermieter rufen konnten, ging nach 2 Stunden der Strom wieder. Die Ursache ? Wissen wir bis heute nicht. Wir waren bloß froh das unser Strom wieder funktionierte. Der Rest war uns in dem Moment egal. Wir bekamen den Tag mit viel Schlaf und Essen sehr gut rum. Am Wochenende hatten wir nichts vor, bekamen keinen Besuch oder gingen nicht mit unseren Kollegen weg. Nachdem Wochenende ist man erholt, jedoch in Hinblick auf die nächsten 6 Wochenenden ist das wahrscheinlich das Letzte, in Polen, was wir für uns haben/hatten. Die Nächsten werden voll mit Besuch, Städtetrips und Kollegen sein. 

Montag, 12. Juni 2017



Krakau



Die Woche ging extrem schnell rum. Wir waren wie gewohnt arbeiten. Am Samstag fuhren wir gegen 6 Uhr nach Krakow. Die Fahrt dauerte etwas länger als 6 Stunden. Um 12 Uhr kamen wir am Krakower Bahnhof an. Wir nahmen uns ein Taxi und waren um ca. 12.45 Uhr am Hotel an. Nachdem wir eingecheckt und uns auf dem Hotelzimmer frisch gemacht hatten, fuhren wir mit der Straßenbahn Richtung Stadtzentrum. Von da aus fuhren wir ca. 1 1/2 Stunden mit einem Bus nach Auschwitz. (Oświęcim). Als wir ankamen merkte man sofort, dass man an einem Ort gelandet war, der sehr geschichtsträchtig ist/war. Obwohl man weiß, was für schreckliche Dinge an diesem Ort geschahen, finde ich es trotzdem enorm schwer sich vorzustellen, was für ein Leid diese Menschen ertragen mussten. Wir waren ca. 2 Stunden vor Ort. Ich persönlich fand diese Zeit vollkommen ausreichend, zumal dauerhaft ein beklemmendes Gefühl auf einen lastet. Als wir wieder in Krakow ankamen, gingen wir zum Alten Markt, setzten uns in ein Restaurant, aßen etwas und ließen die Stadt auf uns wirken. Am Sonntag besichtigten wir die Umgebung, das Stadtzentrum und eine Burg Namens Wawel.  Nach unserer Sight­see­ing-Tour gingen wir etwas essen und begaben uns anschließend zum Bahnhof. Um 16.10 Uhr ging die gefühlte Weltreise erneut los, diesmal jedoch Nachhause (Poznan). Unsere Wohnung betraten wir gegen 22:45 Uhr. Nach dem kurzen,schönen,anstregenden und erlebnisreichen Wochenende, packten wir noch unsere Sachen aus und bereiteten uns auf die kommende Arbeitswoche vor.



Auschwitz


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Auschwitz





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Jetzt kommen die schönen Bilder....


Burg Wawel

Burg Wawel


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Stare Miasto, Krakau












Meine Favoriten...






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Laotse 




Montag, 5. Juni 2017

 Relax



Diese Woche gibt es nicht viel zu berichten. Eine relativ entspannte Woche. Auf der Arbeit hatte ich ein paar Lehrgänge die relativ umfangreich und ziemlich zeitintensiv waren. Aufgrund dessen blieb nicht viel Zeit, um der normalen Arbeit nachzugehen. Sonst hatten wir kein besonders gutes Wetter. Von Montag bis Donnerstag kochten wir, was ca. immer bis 17:30 Uhr dauert. Bis wir fertig mit dem Essen sind und abgewaschen haben, ist es ca. 19 Uhr. Ich kochte mir zum Beispiel ein Spargelgericht.








Dann gucken wir meistens noch ein paar Filme oder gucken uns Dokumentationen an. Gegen 21 Uhr legt sich dann jeder in sein Bett/geht in sein Zimmer. Am Freitag fuhr mein Mitbewohner mit ein paar Arbeitskollegen in die Berge (Karpacz) um wandern zu gehen. Ich erwartete derweil drei Freunde aus Berlin, mit denen ich das Wochenende in Poznan verbrachte. Am Freitag kamen sie gegen 23:30 Uhr an. Nachdem sie ihre Taschen in der Wohnung abgelegt hatten, steuerten wir eine Bar im Stadtzentrum an. Am Samstag gingen wir typisch polnisch essen.Ich aß Tatar (Tatar oder Schabefleisch ist Hackfleisch vom Rind, das aus hochwertigem, sehnenfreiem und fettarmem Muskelfleisch wie Filet hergestellt wird und feiner zerkleinert ist als einfaches Rinderhackfleisch).

Tatar 


 Anschließend gingen wir in die Posnania (Einkaufszentrum). Gegen 21 Uhr waren wir fertig. Um 23 Uhr gingen wir erneut ins Zentrum und setzten uns in ein Pub am Posener Rathaus.  Am Sonntag fuhren sie gegen 13:30 Uhr nach Berlin zurück. Nachdem sie gefahren sind räumte ich die Wohnung auf.


Eine entspannte Woche !

Montag, 29. Mai 2017

Es genügt nicht, dass man zur Sache spricht. Man muss zu den Menschen sprechen.“
Stanislaw Jerzey Lec
(Polnischer Schriftsteller)

 Das Zitat trifft es am Besten. Man kann in diesem Blog nur einen Teil dessen wiedergeben, was man tatsächlich erlebt hat und erleben wird, da meistens die Erinnerungen erst wiederkommen, wenn bestimmten Situation im Alltag  auftauchen. Wir waren wie gewohnt von Montag bis Freitag arbeiten. Am Donnerstag nach der Arbeit gingen wir in die Termy Maltańskie. Wir hielten uns im Aquapark von 21 Uhr bis um 23 Uhr auf. Es erwartet einen kein Tropical Island, jedoch reicht es vollkommen aus, um sich zu erholen und einen Hauch eines Urlaub zu spüren. Am Freitag kam meine Familie zu Besuch und ich verlebte bis Sonntagnachmittag das Wochenende mit ihnen. Die Damen wollten shoppen gehen und mein Vater und ich waren dazu verdammt, jedes Einkaufszentrum der Stadt aufzusuchen .( Hauptsache die Frauen waren glücklich...). Nachdem sie die Rückreise angetreten haben, ging es für mich und meinen Mitbewohner zum Fußballspiel. Leider war das, das letzte Heimspiel der Saison. Mit ca. 32000 Besuchern war das Stadion nicht ganz ausverkauft, jedoch gut gefüllt. Um 18 Uhr hatten wir immernoch 28 Grad, was auch zur guten Stimmung der Fußballfans beitrug. Lech Poznan spielte gegen Wisla Krakow. In einem spannenden Spiel konnte Lech das Spiel 2:1 für sich entscheiden. Wir waren gegen 23 Uhr in unserer Wohnung. Ich war von diesem Wochenende total erschöpft und war froh gegen 23:30 ins Bett zu fallen.



Bilder folgen:


Termy Maltańskie

Termy Maltańskie

Termy Maltańskie




Das Rathaus


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Lech Poznan vs. Wisla Krakow

Lech Poznan vs. Wisla Krakow (FROM FATHER TO SON)

Lech Poznan vs. Wisla Krakow




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Unser  Poznan....
 


Montag, 22. Mai 2017

Bilder sagen mehr als tausend Worte !

Unsere Woche verlief bis Mittwoch relativ unspektakulär. Am Mittwochabend um 19.45 Uhr trafen wir uns mit meinem Chef um das Auswärtsspiel von Lech Poznan zu sehen. Wir verabredeten uns in einem Pub in der Nähe des Stadtzentrums. Als wir um die besagte Uhrzeit eintrafen hatten wir noch 27 Grad. Endlich ist der Sommer in Osteuropa angekommen. Lech Poznan bestritt erneut das Spiel gegen den Erzrivalen "Legia Warsschau". Gegen 23 Uhr wurde das Spiel abgepfiffen, welches Lech leider 2:0  verlor. Hier dauert die Meisterschaft etwas länger als in Deutschland. Es gibt regulär 37 Spieltage.


Umgeben von verrückten polnischen Fußballfans

Am Donnerstag gingen wir lediglich zur Arbeit und im Anschluss Lebensmittel kaufen.
Am Freitag fuhren wir nach der Arbeit zum Stary Rynek um das schöne Sommerwetter mit einem kalten Lech Bier und einer Pepsi zu genießen. Wir hielten uns ca. 2 Stunden am Alten Markt auf. 
  

Der ideale Platz für einen sonnigen Start ins Wochenede !

Am Freitagabend gingen wir relativ früh schlafen, da auf uns ein schöner zugleich auch anstrengender Samstag wartete. Um 3:40 standen wir auf, da wir vom Posener Hauptbahnhof den Zug Richtung Warschau um 4:48 Uhr nehmen mussten. Wir hatten uns spontan für einen Städtetrip entschieden.Gegen 8 Uhr fuhr unser Zug im Warschauer Hauptbahnhof ein. Wir waren exakt 15 Stunden auf den warschauer Straßen unterwegs (38 km). Um 23:05 Uhr nahmen wir wieder den Zug Richtung Poznan. Ich hatte mir Warschau viel sozialistischer und heruntergekommener vorgestellt. Doch ganz im Gegenteil, mich erwartete eine sehr moderne, saubere und grüne polnische Hauptstadt. Es lohnt sich auf  jeden Fall die Stadt zu besichtigen. Uns reichten 15 Stunden vollkommen aus, wer es jedoch entspannt mag und nicht so viel an einem Stück laufen möchte, der sollte zwei Tage einplanen. Wir vielen am Sonntagmorgen völlig entkräftet und übermüdet gegen 4 Uhr morgens ins Bett. Obwohl es sehr anstrengend war, würde ich es genauso machen.

Denn:


Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft.

Heinrich von Kleist






Der Kulturpalast
 

Präsidentenpalast









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In der Altstadt

Ein Foto aus den unzählig vielen Grünanlagen

Die künstliche Palme am Warschauer Kreisverkehrs Rondo Charles’a de Gaulle’a

Der Schlossplatz

Die Warschauer Skyline (mein persönliches Lieblingsbild)











Montag, 15. Mai 2017

Breslau  (Wrocław)

Unter der Woche hatten wir wie immer schlechtes Wetter. Wir waren arbeiten und machten nichts  Besonderes. Am Freitag fuhren wir mit zwei Arbeitskolleginnen direkt nach der Arbeit nach Breslau mit dem Auto. Aufgrund einer Umleitung brauchten wir knapp vier Stunden. Wir hatten uns eine Wohung für das Wochenende gemietet. Die Wohnung hatte eine optimale Lage. Am Freitagabend blieben wir Zuhause, da wir nächsten Tag sehr früh aufstehen wollten. Am Samstagmorgen standen wir gegen sieben Uhr auf. Nach dem Frühstück (ca. 10 Uhr) starteten wir. Als erstes gingen wir zum alten Markt, der um einiges größer ist als der in Poznan. Die Elisabethkirche grenzt an den alten Markt an. Von da aus hat man einen eindrucksvollen Ausblick über ganz Breslau. Der rekonstruierte Kirchturm der Kirche ist 91,5 m hoch und besitzt eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform. Der Eintritt kostete um die 1€.

Der Ausblick über die Stadt 





Auf dem Stary Rynek 


Nachdem wir uns einiges angesehen hatten fuhren wir in den Breslauer Zoo. Nach ca. 3 Std verließen wir den Zoo mit schweren Füßen und begaben uns erneut zum alten Markt um etwas zu essen.




Anschließend fuhren wir wieder zürück zur Wohnung, ruhten uns ein wenig aus. Nachdem wir uns ausgeruht hatten, besichtigten wir Breslau bei Nacht und machten uns auf den Weg zum Stary Rynek. Breslau ist in Polen, die Großstadt mit den meisten Grünflächen. Breslau war 2012 einer der Austragungsorte der Fußball-Europameisterschaft und 2016 Kulturhauptstadt Europas sowie Verleihungsort des Europäischen Filmpreises.

Der Breslauer Dom bei Nacht






Am Sonntag fuhren wir in den japanischen Garten der ebenfalls sehr sehenswert ist.

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Im Anschluss gingen wir am Stary Rynek griechisch essen. Das Essen + der Ausblick auf den alten Markt unbezahlbar.


 Diese drei Tage in Breslau habe ich sehr genossen. Wir hatten optimales Wetter, 24 Grad und strahlend blauen Himmel. Das war ein kleiner Einblick in meinen "Kurzurlaub" in Wrocław.
Nächsteste Woche fahren mit meinem Mitbewohner  nach Warschau (Warszawa).

Montag, 8. Mai 2017

GRAU in GRAU

Ich fange natürlich mit meinem momentanen Lieblingsthema an: das WETTER. Ich habe das Gefühl das ich die Sonne nie wieder sehen werde. Mittlerweile kann ich mich nicht einmal daran erinnern, wann zuletzt die Sonne geschienen hat. Die ganze Woche hatten wir nur schlechtes Wetter, graue Wolken, soweit das Auge reicht mit teilweise unangenehmen Regenschauern gepaart mit starken Windböen. Nächste Woche soll es sogar Nachts bis zu minus 7 Grad werden. Zusätzlich soll es die ganze Woche regnen. Wieder eine Woche mit wünschenswerten Wetter.

Am Montag war in Polen ebenfalls frei. Tag der Arbeit. Am Dienstag gingen wir wieder zur Arbeit, jedoch war es ziemlich leer, da der Mittwoch ebenfalls in Polen ein Feiertag war und es sich für die Kollegen anbot sich den Dienstag frei zu nehmen. Die Stadt war komplett ausgestorben. Man fühlte sich wie in einer Geisterstadt. Ein komisches Gefühl, wenn man sonst nur den Trubel der Stadt gewohnt ist.Da wir arbeiten gingen, bekamen wir dafür 12 Std. gutgeschrieben. Wir waren von 300 Mitarbeitern maximal 30 Leute die auf der Arbeit erschienen. Mein Teamleiter machte uns ein Frühstück als kleines Dankeschön, weil wir uns opferten an einem freien Tag zukommen.
   
Eine nette Geste !



Am Donnerstag füllte sich das Büro wie gewohnt und der Alltag kehrte wieder ein.

Am Freitag gingen wir arbeiten, fuhren im Anschluss  nach Hause, putzen die Wohnung und kochten uns etwas. Wir erwarteten Besuch. Zwei Freundinnen kamen gegen 23 Uhr an. Am Samstag gegen 10.30 Uhr kam von meinem Mitbewohner die Familie ebenfalls zu Besuch. Erneut ein Wochenende als Stadtführer. Ich bin am überlegen ob ich langsam Geld nehmen sollte, jedoch macht man das nicht bei der Familie und Freunden.
Wäre bestimmt ein guter Nebenverdienst.


Am Sonntag frühstückten wir ausgiebig und verabschiedeten uns gegen 15.30 Uhr von unserem Besuch. Die restliche Zeit verbrachten wir mit dem Kochen und dem Wäsche waschen.




Ein paar Bilder aus der Geisterstadt...


Unser "volles"  Büro

Die leere Haltestelle

Der menschenleere Bus

Unser Arbeitsgebäude zur "Rush Hour"